31/03/2014

Lima - die peruanische Hauptstadt und schillernde Küstenmetropole ist für viele Europäer immer noch eher ein notwendiges Übel als ein attraktives Reiseziel, welches zu Beginn ihrer Perureise steht. Selbst einige (vor allem ältere) Reiseführer können zuweilen der Stadt nur wenig Gutes abgewinnen. Grau und riesig sei sie, ein Moloch, eine Betonkrake, die sich an Perus Pazifikküste klammert und dem Erholungssuchenden und Naturliebhaber kaum etwas zu bieten hat.

Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt als Zerrbilder dieses Zuschnitts. Oftmals sind es klischeehafte Vorstellungen von überfüllten, südamerikanischen Metropolen in Begleitung einiger sonderbarer Vorurteile und Unkenntnis des tatsächlichen Erscheinungsbildes, was Lima dieses zuweilen groteske Image verliehen hat. Der flüchtige Blick mag den ein oder anderen Aspekt scheinbar bestätigen, doch bei genauerem Hinsehen entdeckt so mancher Reisende ein wirkliches Juwel.

Old Lima Train Station.JPG

Lima ist ebenso vielfältig wie riesig in seiner Ausdehnung. Wer sich offen und unvoreingenommen auf diese Stadt einlässt, wird in der Pazifik-Metropole jedoch viel Entdecken und unvergessliche Eindrücke mit nach Hause nehmen. Unerwartetes, atemberaubendes; quirlige Betriebsamkeit ebenso wie stille Fleckchen und Parks die zum Verweilen einladen. Geschichte und Geschichten aus 500 Jahren Historie, geschichtsträchtige Kolonialbauten ebenso wie eine excelente, üppige und vielfältige Küche die zu den besten weltweit zählt.

Mit seiner Ausdehnung von derzeit mehr als 2.673 Quadratkilometer ist die beständig wachsende Hauptstadt Perus größer als Luxemburg oder das Saarland und beherbergt mehr als 8 Millionen Einwohner, die sich auf 43 Stadtbezirke verteilen. Hier leben rund 1/3 aller Peruaner. Lima ist ein gigantischer Schmelztiegel der unaufhörlich Menschen aus dem Landesinnern in gleichem Maße anlockt, wie Menschen aus aller Welt.

Zu allen Zeiten gab es Einwanderungswellen und Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur haben Peru zu dem gemacht, was es heute ist: ein buntes Völkergemisch mit unterschiedlichsten Traditionen, Gebräuchen und Eigenheiten. Diese bunte Vielfalt spiegelt sich in besonderem Maße in Lima - und vor allem in der abwechslungsreichen, vielfältigen Küche wieder.

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Die Küche Perus gilt heute zu Recht als eine der vielseitigsten, innovativsten und genussvollsten. Die peruanische Küche ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und vermarktet erfolgreich die mit viel Leidenschaft zubereiteten Köstlichkeiten seiner Regionen. Peru ist unbestritten ein Paradies für die Freunde guter Küche und in Lima lässt sich die ungeheure stilistische, kulinarische Vielfalt in seiner ganzen Bandbreite erkunden. Abseits touristischer Wanderwege und internationaler Schnellimbissketten lässt sich so ziemlich alles finden was dieses einmalige Reisland zu bieten hat.

Seine Vielfalt schöpft die peruanische Küche aus den Einflüssen unzähliger Einwanderer, welche über die Jahrhunderte hinweg ihren kulinarischen Beitrag zu diesem genussreichen Gesamtkunstwerk geleistet haben. Karibische und südamerikanische Inspirationen aber auch afrikanische und europäische Einflüsse lassen sich ebenso ausmachen wie starke Einflüsse der asiatischen Küche. Traditionelle Fischgerichte des Nordens, Fleisch und Fisch aus den ausgedehnten Regenwäldern des Landes und traditionelle Fleischgerichte und schmackhafte Eintöpfe aus den Anden verbinden sich zu einer waren Symphonie der Sinne.

Wer sich jedoch dem touristischen Mainstream anschließt und in ein bis zwei Tagen die touristischen Highlights absolviert, dem wird vermutlich der Reiz der peruanischen Küche verschlossen bleiben. In den zahlreichen Schnellimbissen in Miraflores oder einem sündhaft teuren Touristenrestaurant in San Isidro oder Monterico wird man sich schwertun die wahre Vielfalt dieser Küche zu entdecken.

Tacacho con Cecina auf dem Markt von San Roque zum Beispiel. Eine Köstlichkeit aus der Urwaldregion Perus. Ein wirklich leckeres und preiswertes Ceviche findet man eben nicht im Einkaufszentrum Larcomar sonder zum Beispiel auch im Stadtteil San Juan de Miraflores (bitte nicht mit dem Stadtteil Miraflores an der Pazifikküste verwechseln), in Chorillos oder in Barranco.

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Anticuchos (gebratene Rinderherzen), Picarones (leckere, frittierte Kringel aus Süßkartoffeln mit Sirup) und Pollo a la Brasa (Brathähnchen mit Pommes und Salat) muss man einfach abseits der großen Restaurantketten und Touristenrouten genießen, wie zum Beispiel in einem der zahlreichen Restaurants entlang der Plaza im historischen Zentrum Surcos.

Wer eben mal eine Stadtrundfahrt in Lima mehr notgedrungen als wirklich begeistert mitnimmt und in Gedanken sich bereits auf dem Weiterflug befindet, wird auch nicht im ehemaligen Badeort und Bohème-Viertel Barranco landen. Doch neben vielen geschichtsträchtigen Villen, Parks und der ebenso romantischen wie berühmten Puente de los Suspiros findet der Reisende eine Vielzahl guter Restaurants, Bars und Cafés. Gerade in Barranco findet man Restaurants wie das Canta Rana, ein Geheimtipp welcher zu den besten Fischrestaurants im Süden Limas zählt. Von außen unscheinbar zeugt das Innere von der Leidenschaft des Besitzers für beste peruanische Küche.

Gehobene Küche in Traditionsrestaurants wie Rosa Nautica an der Costa Verda, Salto del Fraile an der Küste Chorillos, das Costa Verde oder die aktuellen Highlights unter den Top-Restaurants wie Astrid y Gastón, das El Charrua in la Molina oder das asiatische Siam in Surco gehören zu den Höhepunkten einer kulinarischen Entdeckungsreise durch die Luxusküche in Lima.

Letztendlich kann man nur empfehlen, sich wirklich Zeit zu nehmen für das Erlebnis Lima. Es gibt einige Europäer die seit mehr als 5 Jahren in Lima leben und immer wieder, jeden Tag aufs neue begeistert sind von der Vielfalt die sich bietet und gleichzeitig weit davon entfernt sind alle Köstlichkeiten und Plätze der Stadt kennengelernt zu haben. Wer sich auf das kulinarische Abenteuer Lima einlässt, wird eine ganz andere Stadt kennen lernen als jene, die der flüchtige Tourist auf der gehetzten Weiterreise nach Arequipa oder Cusco zu beschreiben vermag. Nimmt man sich die Zeit Lima wirklich kennenzulernen, ist dies oftmals der Beginn einer Leidenschaft, die ein Leben lang hält.

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Traditional Market (2).JPG


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