19/06/2017

Nationalpark Vulkan Arenal: Wandern auf Lavafeldern

Kein Nationalpark in Costa Rica zieht mehr Besucher an als der Vulkan Arenal, der 4.000 ha groß ist und im nördlichen Teil des Landes liegt. Es ist einer der aktivsten Vulkane der Erde und sorgte für weitläufige Lavafelder, die zuletzt 2010 mit neuer Lava gespeist worden sind. Im Augenblick ist die pyroklastische Aktivität jedoch deutlich zurückgegangen. Bei freier Sicht können aber gelegentlich noch Rauchwolken gesichtet werden, die aus dem Krater aufsteigen. Wanderungen über die Lavafelder sind ein atemberaubendes Erlebnis, erlauben sie sich einen Blick auf den 1.670 m hohen Feuerkegel und den Arenalsee. Zahlreiche Vögel haben dort ihren Lebensraum gefunden: Langschwanzhäher, Montezuma-Stirnvögel, Tukane und viele mehr. Ein begehrtes Fotomotiv ist ebenfalls der Kapokbaum am Wanderweg Sendero el Ceibo, da er sehr alt ist und einen mächtigen Stamm besitzt.

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Wanderpfade:

Sendero Heliconias

(1 km, etwa 15 Minuten – der Weg führt durch Vegetation, die erst nach der Eruption 1968 gewachsen ist, einfach zugänglich, mündet in den Wanderweg Las Coladas)

Sendero Las Coladas

(2 km, etwa 1 Stunde – Wanderung auf einem von ehemaligen, vulkanischen Aktivitäten schwarzgefärbten Sandweg)

Sendero El Ceibo

(führt vom Wanderweg Las Coladas kreisförmig 1,8 km durch üppige Vegetation, vom Hauptaussichtspunkt Blick auf die Gesteinsschmelze der Eruptionen der Jahre 1968 bis 1992, den Cerro Chato und See)

El Silencio Trail

Der Wanderweg am Fuße des Vulkans Arenal führt zum Aussichtspunkt El Silencio mit der Möglichkeit Affen, Tukane und eine Vielfalt an weiteren Vogelarten zu beobachten. Mit ein bisschen Glück und bei klarem Himmel können Sie auf am Aussichtspunkt an der Flanke des Vulkans den majestätischen Arenal in seiner ganzen Schönheit bewundern.


Vulkan Cerro Chato


Der erloschene Vulkan Cerro Chato steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Arenal und weist keine vulkanische Aktivität mehr auf. Im Hauptkrater hat sich ein See gebildet der inmitten der dicht bewaldeten Kraterhänge liegt.  Ausgangspunkt für eine anstrengende Wanderung durch tropischen Wald und Weideland zu Kratersee ist die Oberservatory Lodge an der Südseite des Vulkanes Arenal. Nur für geübte Wanderer geeignet!


Thermen, Wasserfälle und Heiße Quellen im Nationalpark El Arenal

Tabacón Resort & Spa (Heiße Quellen)

Am Fuße des Vulkanes, in der Nähe des Einganges zum Nationalpark befindet sich das wohl bekannteste Thermalbad dieser Region, die heißen Quellen von Tabacón (Tabacón Resort & Spa). Inmitten einer üppigen, tropischen Gartenanlage durchfließt der durch die vulkanische Aktivität aufgeheizte und schwefelhaltige Fluss Tabacón zahlreiche künstliche Auffangbecken und Wasserfälle, von denen aus man bei einem Bad in der Dämmerung mit Glück eine Eruption des Vulkanes beobachten kann. Neben den Heißwasserbecken des Flusslaufes gibt es noch mehrere temperierte Swimmingpools mit Wet-Bar und eine Wasserrutsche. Dem Bad sind ein Restaurant sowie eine Spa-Anlage mit umfangreichem Wellnessangebot angeschlossen. Die Behandlungen sind nicht im Eintrittspreis enthalten!

Besonders in den Monaten der Hauptsaison wird die Anlage sehr stark frequentiert, es ist muss mit Wartezeiten auf den Einlass gerechnet werden. Eine frühzeitige Reservierung wird empfohlen.

Thermalbad „Las Fuentes“

Gegenüber dem eigentlichen Thermalbad Tabacón befindet sich eine wesentlich kleinere und einfachere Badeanlage, die aus demselben Fluss gespeist wird.

Baldi Therme

Die Baldi Thermen liegen etwa 3 km von La Fortuna entfernt Richtung Nationalpark Vulkan Arenal, außerhalb der Risikozone des Vulkans. Auf dem Gelände der Anlage sind auf einer Fläche von 31 Hektar 16 großflächige Thermalbecken unterschiedlicher Temperatur sowie 2 Wet-Bars, Spa-Bereich, Restaurant und Umkleideräume inmitten tropischer Gärten angelegt. Die Becken verfügen teilweise über künstliche Wasserfälle und sind dicht von tropischen Pflanzen eingewachsen. Eine große Steinpyramide mit Wasserrutschen kann über einen Pfad durch den Helikoniengarten erreicht werden.

Eco Termales

Wer sich in natürlicher Umgebung, abseits vom Trubel der beiden großen Thermalbäder, entspannen möchte, sollte die Ecotermales besuchen. Der Besitzerfamilie Hidalgo ist es ein Anliegen, die Anlage in überschaubarem Rahmen und weitgehend natürlich zu halten. Ohne große Eingriffe in die umgebende Natur vorzunehmen, wurden in einem Waldstück, das an Weideland grenzt, 5 natürlich gespeiste Thermalbecken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen errichtet (36-42 Grad). Darüber hinaus gibt es ein Dampfbad und Kaltwasserbecken, Umkleideräume mit Schließfächern und Sanitäreinrichtungen. Im Restaurant mit 150 Sitzplätzen werden landestypische Mahlzeiten angeboten. Ein privater, bewachter Parkplatz ist vorhanden. In das Bad werden gleichzeitig nur bis zu ca. 100 Gäste eingelassen, eine Reservierung ist notwendig.

Paradise Hot Springs

Ein Geheimtipp in der Region. Nachdem in den letzten Jahren einige neue Thermalbäder eröffnet wurden – ebenso auch in verschiedenen Hotels – bietet diese kleine, familiäre Oase ein gemütliches Ambiente inmitten von dichtem tropischem Garten. 5 verschiedene, natürlich gespeiste Pools darunter auch ein Kaltwasserbecken haben eine Durchschnittstemperatur von 28 – 42 Grad. Es kommt selten vor, dass mehr als 50-60 Personen diesen Garten gleichzeitig aufsuchen. Die Besucher fühlen sich hier gleich wohl. Das Abendessen wird an kleinen Tischen serviert welche verstreut im grossen, dichten Garten liegen. Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Wasserfall von La Fortuna

Dieser befindet sich ca. 5 km südlich von La Fortuna am Fuße des erloschenen Vulkanes Cerro Chato, der in direkter Nachbarschaft zum Vulkan Arenal steht. Das Wasser des Río La Fortuna fällt aus einer Höhe von  etwa 70m in ein natürliches Auffangbecken. Der Abstieg über einen steilen, aber gut befestigten Weg durch tropischen Wald, dauert ca. 1 Stunde. Es werden auch Pferdetouren von La Fortuna aus angeboten.

Arenal Hängebrücken

In einem privaten Naturschutzgebiet von etwa 250 Hektar Ausdehnung wurden Hängebrücken durch den Regenwald errichtet, die teilweise spektakuläre Ausblicke auf den Vulkan sowie über die Baumwipfel des tropischen Waldes und den Arenal Stausee bieten, und zur Naturbeobachtung einladen.

Das Projekt besteht aus 8 festen Brücken zwischen 8 und 22 Metern Länge sowie 6 Hängebrücken mit Längen zwischen 48 und 98 Metern. Die verbindenden Wanderwege haben eine Länge von insgesamt 3,1 km und sind von dichtem Wald umgeben. Die maximale Steigung beträgt 7 Grad, dadurch sind die Wege auch für ungeübte Wanderer gut geeignet.

Öffnungszeiten: Täglich von 7:00 bis 16:30 Uhr

Venado Tropfsteinhöhlen

Diese befinden sich 3 km östlich vom Dorf Venado und ca. 30 Autominuten von La Fortuna entfernt. Entdeckt wurden die Höhlen im Jahre 1962 und bestehen aus 12 Räumen unterschiedlicher Größe. Die Gänge sind teilweise sehr niedrig und eng, an vielen Stellen müssen unterirdische Flüsse durchquert werden. Die begehbare Länge beträgt ca. 2000 Meter. Es werden geführte Touren von ca. 1 ½ Stunden Dauer angeboten. Auch Tourpakete einschließlich Transport ab/bis La Fortuna sind buchbar.


Bus-Boat-Bus Transfer von La Fortuna nach Monteverde

Die kürzeste und landschaftlich sehr reizvolle Strecke vom Vulkan Arenal nach Monteverde führt von der Staumauer des Arenalsee per Boot zum Westufer nach Río Chiquito und von dort aus durch die Berghänge der Cordillera Central nach Sta. Elena, im Herzen der Nebelwaldregion Monteverde gelegen. Die Strecke wird auch in umgekehrter Richtung von Monteverde aus nach La Fortuna per Shuttle-Service bedient.

Der Transport erfolgt entweder per Allrad-Taxi oder Mini-Bus und Motorbooten über den Arenalsee. Die Fahrt dauert insgesamt ca. 3 Stunden pro Strecke.


Nationalpark Monteverde: Touren durch den Nebelwald

Der 10.500 ha große Nationalpark Monteverde befindet sich an den Hängen der Cordilleren de Tilaran im Zentrum des Landes. Durch die dichte Vegetation treten hier und dar Sonnenstrahlen, die den tropischen Wald in ein mystisches Licht tauchen. Dies sorgt für eine Atmosphäre, die ebenso verzaubert wie der legendäre Artenreichtum im Nationalpark Monteverde. Mehr als 2.500 Pflanzenarten und über 100 unterschiedliche Säugetierarten zählten Biologen. Dazu gehören Waschbären ebenso wie Affen, Tapire und Eichhörnchen. Ein Blick in die Baumkronen verrät, dass zahlreiche Vogelarten im Monteverde ihren Lebensraum gefunden haben. Mit ein bisschen Glück lassen sich seltene Arten wie der von den Inkas verehrte Quetzal, der Veilchenkolibri und Elfenbeinsittich erspähen. Für weitere Farbtupfer im satten Grün sorgen die exotischen Orchideen und die diversen Reptilienarten.

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Tortuguero Nationalpark: auf Tuchfüllung mit dem Regenwald

Der knapp 19.000 ha große Nationalpark Tortuguero mit seinen unzähligen Lagunen und Kanälen gehört zu den Hauptattraktionen des Landes und wird verhältnismäßig stark frequentiert. Dennoch - in den schmalen Kanälen, in denen sich die Ufervegetation beinahe berührt,  zeigt sich die tropische Natur von ihrer schönsten Seite: jährliche hohe Niederschläge und eine Durchschnittstemperatur  von 26° C lassen hier u.a. Palmen, Stelzwurzelbäume und Farne gedeihen. Der Tortuguero Nationalpark an der Karibikküste ist ein Abenteuer für sich - zu ihm führt keine Straße, sondern er kann nur auf dem Wasser- oder Luftweg erreicht werden. Er entführt in ein aquatisches Tieflandregenwaldreich, welches die Heimat von exotischen Tieren ist. Eisvögel, Faultiere, Kaimane, Brüllaffen und Meeresschildkröten sind nur eine kleine Auswahl an Highlights, die sich dort bewundern lassen. Ins Deutsche übersetzt heißt das Wort Tortuguero übrigens „Platz, an den die Schildkröten kommen“. Vier unterschiedliche Schildkrötenarten legen in dem Nationalpark ihre Eier im Sand ab. Inmitten dieser herrlichen Natur gibt es ein beschauliches Dorf, welches ebenfalls Tortuguero heißt. In diesem Leben rund 700 Menschen.

Die wichtigsten Lodges liegen beiderseits der Lagune, wobei nach unserer Einschätzung die Hotels auf der schmalen Landzunge am Atlantik zu bevorzugen sind, auf der auch der Ort Tortuguero liegt.

Fast alle Lodges bieten Komplettpakete unterschiedlicher Dauer ab/bis San José an, meist sind darin alle Mahlzeiten und Ausflüge enthalten.

Eine gute Möglichkeit die Reise von Tortuguero aus zum Vulkan Arenal / anderen Zielen der Nordregion oder der südlichen Karibikstrände fortzusetzen, ist die Übernahme eines Mietwagens in Siquirres oder Guápiles bzw. Weiterfahrt ab Siquirres/Guápiles per Shuttle oder Privat-Transfer.

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Cahuita Nationalpark: tropische Strände vor dem tiefen Regenwald

Ganz im Südosten des Landes fast an der Grenze zu Panama weitet sich das Naturparadies Cahuita Nationalpark aus. Es ist ideal, um Wanderungen durch immergrüne Regenwälder zu unternehmen. Affen, Leguane und Nasenbären machen eine Trekkingtour ebenso zu einem unvergesslichen Erlebnis wie Regenbogen-Tukane und tropische Pflanzen. Nach spannenden Stunden im Regenwald geht es zu den Traumstränden im Dorf Puerto Viejo de Limon, die durch ihr Karibik-Feeling pure Entspannung versprechen. Wer noch mehr von der lokalen Natur genießen möchte, setzt sich nun den Schnorchel auf und erkundet das Unterwasserreich.


Sie sehen - Costa Ricas Nationalparks sind ein wahres Paradies für Naturliebhaber! Viele dieser Parks sind in unseren Rundreisen eingebaut oder Sie lassen sich Ihre eigene Route mit Ihren Wunsch-Nationalparks zusammenstellen!

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